Tiere sind mir wichtig!
Tiere sind mir wichtig!
Interview mit Leona Lewis
Hast Du Tiere?
Ja, wir haben einen Familienhund. Sie heißt Misty. Mein Bruder hatte sie vor ihrem früheren Besitzer gerettet, der sie furchtbar misshandelte und sie nicht mehr wollte. Jetzt ist Misty seit vier Jahren bei uns. Sie ist so eine liebe, zuverlässige und fantastische Freundin – und jetzt auch eine glückliche Hündin.
Warum unterstützt Du die WSPA Welttierschutzgesellschaft?
Ich bin eine wirklich große Tierliebhaberin und war schon immer eine Anhängerin von Tierschutzorganisationen. Speziell bei der WSPA finde ich die Art und Weise, wie sie für mehr Schutz von Tieren sorgen, großartig.
Ich wollte unbedingt mitmachen, einfach weil die WSPA einen tollen Ansatz hat: Gesetze ändern, um damit wirkliche Verbesserungen zu erreichen. Und das finde ich, ist genau der richtige Weg. Es wäre toll, wenn meine Unterstützung dabei hilft, zusätzliche Aufmerksamkeit für die Tiere zu schaffen.
Erzähl uns doch mal etwas über die WSPA-Kampagne, die Du unterstützt.
Ich unterstütze die Kampagne für die „Weltweite Tierschutzerklärung“. Zur Zeit gibt es noch keine internationalen für alle verbindlichen Gesetze, die Tiere schützen. Das wollen wir ändern.
Im Moment ist es deshalb wichtig, dass möglichst viele Menschen unseren Aufruf unterzeichnen, damit wir alle Unterschriften an die Vereinten Nationen weiterleiten können. Ich will jeden dazu ermutigen mitzumachen, Freunde, Eltern, Arbeitskollegen, alle. Die Petitionsseite findet man auf der WSPA-Homepage: www.wspa.de
Wie hast Du von der WSPA Welttierschutzgesellschaft erfahren?
Ich hatte von der WSPA zum ersten Mal vor ein paar Jahren gehört und bin sofort Unterstützerin geworden. Ich abonniere den Newsletter und mache bei den Petitionsaufrufen mit und sende diese auch an meine Freunde weiter. Natürlich spende ich auch für Projekte, z.B. für die Bärenschutzzentren und die Rettung der Tiere in Katastrophengebieten. Gerade waren die WSPA-Katastrophenteams in Samoa, Indonesien und auf den Philippinen, um dort den von den Tsunami und Erdbeben betroffenen Tieren zu helfen.
Welches Thema oder welchen Bereich zu dem die WSPA arbeitet, findest Du am Wichtigsten?
Ich finde alles ist wichtig. Aber besonders die Initiative für die Anerkennung des Tierschutzes durch die Vereinten Nationen. Die brauchen wir dringend. Darum unterstütze ich die Kampagne der „Weltweiten Tierschutzerklärung ”. Natürlich macht die WSPA noch andere tolle Projekte, wie das Orang-Utan-Schutzzentrum auf Borneo.
Musstest Du jemals mit ansehen, wie Menschen ein Tier misshandelt haben? Wenn ja, was hast Du unternommen?
Ich habe Tiere gesehen, die definitiv vernachlässigt waren. Einmal waren es zum Beispiel völlig unterernährte Pferde. Ich liebe Pferde und weiß, wie ein gesundes Pferd aussehen sollte. Dort war es so, dass selbst auf die grundlegendsten Dinge nicht geachtet wurde: Die Pferde hatten noch nicht einmal einen Wassertrog auf ihrem Feld. Und in einigen Ländern bin ich sehr vielen streunenden Hunden begegnet. Der Anblick dieser Kreaturen bricht mir jedes Mal das Herz.
Durch meine Mitgliedschaft bei der WSPA weiß ich jedoch, was zu tun ist: Ich melde Fälle, in denen Tiere misshandelt oder vernachlässigt sind den lokalen Behörden. Ich lasse die Regierungen in Ländern, in denen gegen Tierrechte verstoßen wird, wissen, dass ich nicht mehr dort hinreisen werde. Jeder Tourist, der sich weigert in Regionen zu reisen, wo Tiere misshandelt werden, setzt sich höchst wirksam für die Tierrechte ein.
Wenn Du eine Sache für die Tiere ändern könntest, was wäre das?
Wenn ich etwas für die Tiere ändern könnte, dann würde ich dafür sorgen, dass Tiere die gleiche Hochachtung und den gleichen Respekt bekommen wie wir Menschen – das ist es eigentlich worum es in der „Weltweiten Tierschutzerklärung” geht.









